Die Welt durch andere Augen sehen

Dieses generationenübergreifende Projekt, gefördert aus Mitteln der Städte-/Gemeindestiftung der KSK Köln, soll junge und alte Menschen mit dem ZIel zusammenbringen, sie für die Potenziale, aber auch für die Sorgen und Nöte der jeweils anderen Altersgruppe zu sensibilisieren.

Gemeinsame Interessen sollen benannt und kultiviert werden, die Einzelnen sollen von den unterschiedlichen Fähig-/Fertigkeiten der Projektteilnehmer profitieren.

 

Der Pädagogik-Leistungskurs des Rhein-Sieg-Gymnasiums ist in das Projekt eingestiegen. 14-tägig beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Unterschiede zwischen den Generationen. Mit Fragen nach Problemen von älteren Menschen in Alltag? Welche Barrieren sind zu überwinden? Dazu treten die Schülerinnen und Schüler regelmäßig in Kontakt mit älteren Menschen.

In einem Selbstversuch gingen die jungen Erwachsenen auf eine Excursion mit Rollstühlen und Rollatoren. Die so gemachten Erfahrungen nutzen sie, um eine Broschüre zu erstellen, die den älteren Menschen und auch der Stadt Sankt Augustin als „Ratgeber“ dienen kann.

Ein Highlight in dieser Projektreihe war sicherlich ein gemeinsamer Besuch des Musicals Jesus Christ Superstar.

Doch der Verein möchte noch weitere Begegnungen ermöglichen. In einem weiteren Schritt soll eine wenig genutzte städtische Spielfläche am Holzweg zu einem generationenübergreifenden Treffpunkt werden. Eine Projektgruppe aus 8 Jugendlichen und jungen Erwachsenen plant gemeinsam mit einer Interessengemeinschaft der Anwohner die Neugestaltung. Neben einer Boule-Bahn soll hier ein Jugendtreffpunkt mit W-lan Anbindung entstehen. Auch der Kleinkinderbereich wird gemeinsam aufgewertet werden.

 

Desweiteren entsteht zur Zeit auf dem Gelände der Gärten der Nationen ein Mehrgenerationengarten. Besucherinnen und Besucher des Streetworkmobils werden im März die Parzelle anlegen. Angeleitet werden sie dabei von "alten" Gartenexperten.

Der Garten soll als Treffpunkt für verschiedene Gruppe dienen. Für Grundschüler entsteht ein grünes Klassenzimmer und auch die Agenda Soziales hat schon einige Ideen, was sie auf dem Gelände machen kann.